Istrien, Kvarner Bucht und Insel Pag
Wir haben Lust auf einen entspannten Badeurlaub. Und wo geht das im September besser als in Kroatien. Das Wasser ist warm und glasklar, die Saison neigt sich dem Ende entgegen und damit sollte es auch nicht mehr so voll sein. Eins kann man schon verraten: wir werden uns irren…
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Damit wir die Zeit optimal nutzen, geht es wieder am Freitagmittag nach der Arbeit los. So kommen wir am ersten Tag bis zum Campingplatz Aichelberg in der Schwäbischen Alb, in unmittelbarer Nähe zur A8. Hier haben wir schon die letzten beiden Male einen Zwischenstopp auf dem Weg nach Slowenien bzw. Kroatien eingelegt.
Am nächsten Morgen geht es weiter über München und Villach bis an den Ossiacher See, wo wir einen Stopp an einem Platz direkt am See einlegen.

Istrien
Am Sonntag erreichen wir dann endlich Kroatien. Genauer: Istriens Westküste. Hier bleiben wir für zwei Nächte und genießen das Wasser. Das ist auch bitter nötig, denn es ist noch richtig heiß hier. Der Campingplatz ist allerdings nicht so ganz das, was wir uns normalerweise wünschen. Aber an der Westküste Istriens gibt es leider nur große Anlagen mit Spaßbädern, Kinderbelustigung und leider meist sehr kleinen Parzellen. Egal, wir haben Wasser und Sonne.

Nach zwei Tagen geht es ein Stück weiter die Küste runter nach Rovinj.

Hier bummeln wir ein wenig durch die Altstadt, bevor wir uns auf den Weg zu unseren nächsten Campingplatz machen.

Hier bleiben wir zwar nur eine Nacht, ins Wasser geht es natürlich trotzdem mal. Und auch dieser Platz ist recht groß umd sehr auf Familien ausgerichtet.
Den nächsten Tag fahren wir nach Pula und besichtigen das Amphitheater. Die Fassade des Amphitheaters ist noch weitestgehend im Originalzustand. Der Besuch lohnt sich auf jeden Fall.

Danach schlendern wir noch durch die Altstadt und erklimmen den Hügel zum Castel.
Das Wetter soll in den kommenden Tagen umschlagen und so beschließen wir an die Ostküste zu fahren. Denn hier bekommen wir in Mošćenička Draga noch einen Platz im Garten von Adriana. Hier waren wir bei unserem letzten Besuch in Kroatien schon mal.
Der Ort ist sehr nett und bietet, neben einem schönen Strand auch einen kleinen Supermarkt und gute Restaurants. Und so bleiben wir ganze fünf Tage hier.

Wir verbringen die Zeit nicht nur am Strand, sondern fahren auch einmal mit dem Bus nach Opatija. Lustig dabei ist, dass es sowohl auf der Hinfahrt als auch auf der Rückfahrt in Strömen regnet, dazwischen nicht. Glück muss man haben.

Auch eine kleine Wanderung zu Höhlen oberhalb des Ortes gehen wir an. Aber es ist so heiß und steil, dass wir nicht bis ganz nach oben laufen und wir uns lieber später im Meer ein wenig abkühlen.

Gesamtanstieg: 272 m
Auch wenn es hier wirklich sehr schön und entspannt ist, wollen wir noch ein bisschen weiter.
Insel Pag
Auf der Küstenstraße geht es gemütlich in Richtung der Insel Pag. Und dann mit der Fähre rüber auf die Insel. Vom Wasser aus sieht die Insel sehr karg aus. Wenn man aber über den Kamm gefahren ist, wird die Insel plötzlich grün!

Es ist doch voller als gedacht, und so bekommen wir erst am dritten Campingplatz einen Stellplatz. Der ist dafür auch auch wirklich schön. Der Platz hat Top-Sanitäranlagen, zwei Strände, ein Restaurant und sehr große Parzellen.

Unsere Nachbarn fahren auch Sprinter, so kommt man schnell ins Gespräch über Reiseziele und Fahrzeugausstattung.
Wir verbringen drei schöne und entspannte Tage hier. Mehr als Baden, in der Sonne liegen und mit dem SUP aufs Meer fahren machen wir nicht.

Aber leider geht auch unser Urlaub irgendwann mal zu Ende und wir packen für die lange Heimreise zusammen.
Rückfahrt
Das Wichtigste ist auf jeden Fall tanken. Denn hier kostet der Liter Diesel nur 1,80 Euro! Auch kaufen wir noch ein paar Dinge ein, bevor es nach Slowenien zu einem kleinen Weingut geht. Hier können wir eine Weinprobe machen, zu der es reichlich Wurst, Käse und Brot gibt. Sehr lecker! Und wir haben nette Gesellschaft aus England und Aschaffenburg mit am Tisch.

Am nächsten Tag spazieren wir durch die kleinen Dörfer in den Weinbergen und genießen die letzten Sonnenstrahlen unseres Urlaubs.

Mit einer Zwischenübernachtung auf dem Parkplatz eines netten kleinen Gasthauses in Bayern sind wir dann Sonntag am frühen Nachmittag wieder zu Hause. Und hier empfängt uns direkt kaltes Wetter. Das ist der Nachteil, wenn man im September in die Sonne fährt…
Fazit
Normalerweise ist so ein Strandurlaub eigentlich nichts für uns. Aber irgendwie war es auch mal schön so viel „nichts“ zu tun. Und wo geht das besser als am glasklaren Meer der Adria.
Unnützes Wissen
![]() | 2.938 Kilometer gefahren |
![]() | 16 Übernachtungen |
![]() | September 2026 |
![]() | 2 (7 & 5 Kilometer) |
![]() | 1 Hirsch, ein paar Rehe, jede Menge Fische |
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